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Ruhrstadt / Dortmund

Unionviertel

neues Kreativviertel

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In einer Serie der Ruhr-Nachrichten wurde natürlich auch unser Union-Viertel vorgestellt (siehe auch der Artikel auf Wikipedia). Aus einem ehemaligen Brauereibezirk entlang der Rheinischen Straße wird ein zunehmend attraktiveres Viertel für Kreative und Wohnungssuchende. Symbolkraft hat dafür natürlich das Dortmunder U mit dem Museum am Ostwall, dem Hartware-Medien-Kunstverein und den Aktionen im U2.

Positive Beiträge dazu tragen die Urbanisten mit spannenden Aktionen im öffentlichen Raum sowie die Führungen durch das Viertel, organisiert durch die Neue Kolonie West. Ein weiteres Highlight ist die Aquaponik-Anlage der Urbanisten im Union-Gewerbehof, in der durch Kombination aus Hydrokultur und Aquakultur effizient Nahrungsmittel im urbanen Raum produziert werden (danke an Michael für den Hinweis).

Natürlich fehlen auch nicht entsprechende gastronomischen Angebote. Eine subjektive Auswahl interessanter Orte findet ihr in der Karte. Gerne nehmen wir noch interessante Ergänzungen auf.

Ruhrstadt / Dortmund

Neue Kolonie West

Rundgang durch das Unionviertel2014-09-06-koji-onaka

06.09.2014. Mit DJ Martini durch das Unionviertel und viele interessante Kleinigkeiten entdecken. Die Neue Kolonie West ist ein Zusammenschluß Kreativer zu Belebung des Viertels.

Startpunkt war der Union-Gewerbehof, der Ende der 70er Jahre aus einer Haus- bzw. Laborbesetzung auf dem Höschgelände entstanden ist. Mittlerweile haben sich dort unterschiedliche Branchen angesiedelt und den Hof gefüllt. Die Auslastung ist 100% und der Hof mietet weitere Räumlichkeiten an. Dort war die erste Station der Projektraum Fotografie mit einer Ausstellung eines Japanischen Wanderkünstlers (siehe Foto links).

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Auch die Urbanisten nutzen den Union-Gewerbehof, um dort eine Kombination aus Pflanzen- und Fischzucht zu erforschen: die Exkremente der Fische werden als Dünger für die Pflanzen benutzt und die Pflanzen filtern das Wasser für die Fische. Ein Test für für autonome Versorgung (siehe Foto links).

Ebenfalls auf dem Gewerbehof befindet sich die Biermacher Genossenschaft in Räumen einer ehemaligen Brauerei. Zu Hochzeiten gab es in diesem Viertel 8 Brauereien und alle 50 Meter eine Kneipe.

Vom Gewerbehof kommend sieht man das Blaue Haus, das mittlerweile gelb gestrichen ist. Früher war dies eine Kneipe und Bäckerei. Um den Nachschub nach Bier zu erleichtern, gab es unter der Rheinischen Straße einen Tunnel, der bis zu der Brauerei auf dem heutigen Gelände des Gewerbehofs führte.

2014-09-06-boheme-precaireDie nächste Station war die Galerie 143 an der Rheinischen Straße, die heute die Ausstellung „Dark Attraction“ eröffnete.

Ebenfalls an der Rheinischen Straße, Nr. 147, befindet sich Boheme Precaire, ein Kunstverein, der die Performance „I promise“ kuratiert. Die Performance findet ebenfalls im Unionviertel statt, näheres auf der Webseite von Boheme Precaire. Die Orte sind auf der Karte markiert (siehe Foto rechts).

Von dort ging es weiter über die Dorstfelder Brücke, die über 2 historisch wichtige Bahnlinien führt. Dort befand sich früher ein Kino, später zur Diskothek Orpheum umfunktioniert.

2014-09-06-Breakdance_Innenhof_AdlerstrasseDie nächste Station sollte das Atelier Schreinerei sein, leider geschlossen. Das Atelier befindet sich im Innenhof zwischen Adlerstraße und Falkenstraße, der ringsum durch Graffiti-Kunst nicht den Charakter eines grauen, langweiligen Hinterhofs hat.

Dort fand auch ein Hip-Hop-Event statt: Live-Musik, Break-Dance, Live Graffiti. Der recht große Innenhof war komplett gefüllt und beschallt.

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Die Versorgung mit Getränken und Speisen besorgte der angrenzende Kiosk Adler 59. Ein Kiosk, der zeitgemäß auch auf Facebook sein Angebot an Bier, Angeboten und kulturellen Veranstaltungen mitteilt.

Von dort ging es am Westpark vorbei, der früher ein Friedhof war und erst 1912 zu einem öffentlichen Park umgewidmet wurde.

2014-09-06-Art_IsotopeVorletzte Station war die Galerie ART isotope (siehe Foto links), betrieben von Axel Schröder, die aktuelle eine Ausstellung mit sehr farbigen Gemälden, hoch gelobt von der Lokalpresse, beheimatet.

Von dort ging es zum Dortmunder U, der Endstation des Rundgangs. Neben einem Designmarkt gab es auch noch Musik und Erfrischungen unter dem Motto Sommer am U.