Agriturismi nelle Marche
Mittlerweile kennen wir schon viele Orte in den Marken, aber dennoch entdecken wir immer wieder neue Stellen, beeindruckende Ausblicke, schöne Plätze, interessante Menschen und natürlich leckeres Essen …
Lago d’Idro
Unser erster Stopp diesen Sommer war ein Bed and Breakfast am Lago d’Idro, Locanda alla Grotta, ein Restaurant mit Blick auf den See. Einige Zimmer liegen ebenfalls Richtung See und bieten einen atemberaubenden Ausblick (siehe Foto). Die Betreiber der Locanda sind super sympathisch, Essen und Zimmer top, für einen kurzen Aufenthalt ideal. Für länger würde ich den See nicht empfehlen, da er doch sehr langgestreckt ist, die einzelnen Orte sehr verteilt und eher dann das Auto benötigt wird. Zu Fuß bietet sich eine Wanderung um die südliche Küste zum nächsten Dorf am anderen Ufer an (siehe Wanderung auf Komoot).

Freunde in Imola
Der nächste Stopp war natürlich Imola, um dort unsere Freunde zu treffen und was auch sonst, mit ihnen zu essen. Dieses Mal u. a. auf dem Imola Sommer Fest, La Centrale (siehe Foto).
Agriturismo Fonterossa
Anschließend ging es weiter zum Agriturismo Fonterossa (siehe Foto), den wir bereits im Jahr 2011 besucht hatten. 2011 gab es abends Restaurantbetrieb, diesen Sommer wurde Mittagessen angeboten, sehr zu empfehlen. Zum Relaxen bietet sich das Schwimmbad und die Sonnenliegen an.
Der Agriturismo liegt in Sant’Elpidio a Mare, das sich im Hinterland befindet, nicht am Meer, wie der Name vermuten lässt. In unmittelbarer Nähe befinden sich weitere kleinere Dörfer, die sich für einen Ausflug eignen wie Monte Urano, Montegranaro und Montecosaro, das zu den schönsten Dörfern Italiens gehört (i borghi più belle d’Italia). Aber auch in Sant’Elpidio a Mare gibt es angesagte Bars mit geschmacklichen Explosionen, z. B. die Antipasti bei I Pozzacci (siehe Foto).
Zum Meer nach Porto Sant’Elpidio sind es mit dem Auto ca. 15 Minuten, es gibt dort auch zahlreiche kostenlose Parkplätze in der Nähe des freien Strandes. Hinter der Bahnlinie beginnt das eigentliche Treiben der Stadt mit einer Fussgängerzone, zahlreichen Restaurants und Bars und im Sommer einem Schuhmarkt jeden Donnerstag.
Birra Artigianale
Mittlerweile gibt es auch in Italien eine verbreitete Kultur mit kleineren Brauereien und vielen Craftbieren. In Porto Sant’Elpidio bietet sich das I Santi, ebenfalls in der Fussgängerzone gelegen, für kleine Snacks bei leckeren Bieren an (siehe Foto).
Agriturismo Hornos
Unsere nächste Station war der Agriturismo Hornos in Numana (siehe Foto). Neben Übernachtungen und Abendessen bietet der Agriturismo Reiten an. Aber die Hauptattraktion ist Marta, ein alter Esel, der scheinbar grundlos schreit und erst aufhört, wenn er in eine ganz bestimmte Schüssel Wasser zum Trinken bekommt. Die Lage ist ruhig am Rande von Numana, aber leider auch so weit entfernt, dass man das Auto benötigt, auch wenn es die Entfernung zum Dorf fussläufig ist, aber italienische Landstraßen sind für Fußgänger insbesondere abends lebensgefährlich.
Zum Agriturismo gehört ein Sonnenschirm und 2 Liegen in einem Strandbad hinter dem Ortsausgang von Numana in südlicher Richtung. Direkt daneben befindet sich eine nettere Strandbar, Amaca, mit leckerem Essen, sympathischen Betreibern und phänomenalem Blick auf das Meer (siehe Foto). Neben leckeren Paninis gibt es typische Speisen und auch Craftbier der Region, ein klarer Tipp.
Obwohl wir fast alle Strände in Sirolo und Numana kennen, haben wir dieses Jahr das erste Mal den Spiaggia del Frate besucht, einen kleinen, sehr schönen Strand, der nur zu Fuß von Numana zu erreichen ist. Flaches und klares Wasser laden zu einem Bade ein (siehe Foto). Der Bereich mit den Schirmen wird durch ein Hotel bewirtschaftet, aber die Abschnitte links und rechts davon sind frei zu nutzen.
Sentiero della Gradina, 318
Neben Entspannung und Strand haben wir auch einen neuen Wanderweg ausprobiert, den Sentiero della Gradina 318, einen ca. 6 km langen Rundweg, der sehr schöne Ausblicke auf Camerano und Mezzavalle (siehe Foto) bietet.
