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Ostern 2025 in Las Palmas auf Gran Canaria

Etwas Sonne tanken und die Seele baumeln lassen – Gran Canaria, die drittgrößte der Kanarischen Inseln bot sich als passendes Ziel an.

Tourismus als größter Wirtschaftszweig

Unser Hotel befand sich nur wenige Minuten vom Hauptstrand im Norden, Playa de Canteras, entfernt. Ein sehr schöner Strand, breit, ca. 3km lang, durch Steine zum Baden geschützt im Norden, welliger für Surfer im südlichen Teil.

Leider ist die Kulisse mit hohen und hässlichen Bauten verbaut, Folge des Touristenbooms, der 1957 begann und heute mit Abstand die wichtigste Einnahmequelle der Insel ist. Auf der Promenade reihen sich so viele Restaurants, Bars und Cafés aneinander, die eher unmotiviertes Personal haben, mit einer Art Hassliebe zu den vielen Touristen. Zum Glück sieht es einige Straßen weiter gleich anders aus…

Wanderung und Tour zum Roque Nublo und Pico de las Nieves

Um noch andere Orte der Insel kennenzulernen, haben wir eine Tour zum Vulkan gebucht – mega. Enthusiastische Einheimische (Victor, Dailos und Carlos) haben uns, neben lokalen Spezialitäten, einige Orte des vulkanischen Ursprungs der Insel gezeigt und damit einen unvergesslichen Tag geschenkt.

Die Wanderung führte durch tolle Landschaften und brachte beeindruckende Fotos hervor, wie der Blick auf den Roque Nublo (siehe Foto).

Highlight der Tour war der Sonnenuntergang, der von der höchsten Stelle der Insel, Pico de las Nieves, den Blick bis auf den Teide der Nachbarinsel Teneriffa bot (siehe Foto). Nach Sonnenuntergang fiel auch die Temperatur in den Bergen um gefühlt 15-20 Grad zur Temperatur während der Wanderung.

Bauwerke – alt und neu

Im nördlichen Stadtteil La Isleta von Las Palmas ist die Bebauung anders, i.d.R. max. 2 bis 3 Stockwerke. Die fehlenden Hochhäuser und touristischen Restaurants und Hotels machen dieses Viertel dadurch sympathischer. Charakteristisch ist jedoch, nicht nur für dieses Viertel, dass viele der Bauten eher Ruinen oder baufällig sind. Nicht selten steht ein neues oder saniertes Gebäude (hier mit einer schönen Lösung für sommerlichen Wärmeschutz) direkt neben einer abgesperrten oder abgedeckten, nicht bewohnten Immobilie.

Lukullische Spezialitäten

Gran Caneria hat aber auch, meistens abseits der sehr touristischen Straßen, nette kleine Lokale, Bars und Restaurants, die typische Speisen der Gegend anbieten. Offen für diese Spezialitäten und die lokalen Besonderheiten wird man dann auch als Gast, insbesondere mit etwas Sprachkenntnissen, willkommen geheißen und taucht somit etwas in das lokale Leben ein. So hatten wir genug Möglichkeiten, nette Bars und leckere Gerichte des Ortes zu probieren, u.a. Ropa Vieja, ein Gericht aus Kartoffeln, Kichererbsen und Rindfleischresten (siehe Foto), papas arrugadas, queso canario etc.

Wir haben leider nur einen kleinen Teil der Insel entdecken können. Aufgrund der langen Flugzeit und der touristischen Bausünden, würde ich andere Städte Südspaniens für die nächsten Reisen jedoch bevorzugen.

Ostern 2025 in Las Palmas auf Gran Canaria
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