Da unsere Tochter Elena ein Auslandssemester in der Nähe von Bangkok absolviert hat, war schnell die Entscheidung gefallen, sie dort zu besuchen und ein anderes Weihnachten mit der Familie zu verbringen.

Weihnachten in Bangkok

Wir landeten Heiligabend in Bangkok und besuchten einen Weihnachtsmarkt etwas anders, in T-Shirt.

Die Hauptstadt von Thailand ist hektisch, laut und von Abgasen belastet, da das bevorzugte Verkehrsmittel des Landes, der Motorroller, alleine, mit 2 oder 3 Personen, als Taxi, als Transporter, sich zwischen den Autos Lücken sucht und dabei die Luft verpestet.

Dies 8-Millionen-Metropole ist durch zahlreiche hohe Gebäude und Wolkenkratzer geprägt, abends eine beeindruckende Skyline.

Natürlich besuchten wir auch mehrere der zahlreichen Nachtmärkte, ein Paradies für die Schnäppchenjäger und Sammler. Aber auch der Gaumen kommt dort nicht zu kurz, zahlreiche Essenstände bieten lokale Spezialitäten an. Auf den Märkten ist nur Bares Wahres, vorher sollte man genügend Geld abgeholt oder gewechselt haben.

Chiang Mai im Norden

Die nächste Station unserer Reise war Chiang Mai, die größte Stadt im Norden des Landes. Im Gegensatz zu Bangkok ist der Charakter der Stadt mit kleineren Häusern eher wie eine Kleinstadt. Die Haupteinnahmequelle ist Kunsthandwerk und Tourismus, entsprechend hat die Stadt zahlreiche Nachtmärkte und viele Restaurants, Bars und Massagesalons, die Touristen anlocken sollen. Transportiert werden diese durch Tuk-Tuks oder den roten Sammeltaxis, die Songthaeos.

Viel Kleidung benötigt man nicht, da das Klima sehr angenehm ist und es auch viele Waschsalons gibt, zum Selberwaschen oder als Reinigung, wie dieses Laundry Café. Nach einem Tag hatten wir unsere Wäsche gewaschen und gefaltet im Hotel zurück, erstklassiger Service.

Der Jahreswechsel wird aufgrund der angenehmen Temperaturen draußen gefeiert, weniger mit Feuerwerk, aber mit fliegenden Laternen, die ein romantisches Bild am Himmel erzeugen.

Klebriger Wasserfall

Von Chiang Mai haben wir einen Ausflug in das grüne Umland unternommen. Die erste Station war ein Wasserfall, der über Steine lief, die von unten nach oben belaufen werden können.

Highlight Elefantenreservat

Die nächste Station war ein Elefantenreservat, wo Touristen und Elefanten sich näher kommen. Nach einer kurzen Einführung und Zubereitung eines Leckerchens für die Dickhäuter konnte man sich den Tieren nähern und sie füttern.

Anschließend war Waschen an der Tagesordnung, im Schlammbad, was dazu führte, dass natürlich alle Touristen ebenfalls mit Schlamm besudelt waren, was aber den Spaß an der Sache nicht minderte.

Tempel

In Thailand findet man unzählige Tempel, ein Besuch ist Pflichtprogramm. Verzierungen, häufig in Gold oder Glitzer, aufwändige Dekorationen und peinliche Sauberkeit der Anlagen sind normal, Besucher müssen in der Regel die Schuhe ausziehen. Neben einem Tempel in Bangkok (siehe Foto) haben wir von Chang Mai aus einen Ausflug zu den berühmten blauen, weißen und roten Tempeln unternommen.

Buddhas gab es in dort in Hülle und Fülle, etwas ironisch waren diese 4 Buddhas (nichts hören, nichts sehen, nichts sagen und nichts riechen) im weißen Tempel (siehe Foto).

Inseln im Süden

Nach der hektischen Hauptstadt und dem Besichtigungsprogramm im Norden war Entspannung angesagt. Daher flogen wir von Chang Mai nach Surat Thani, um von dort die Inseln zu besuchen. Sonne und warme Temperaturen sind zu dieser Jahreszeit im Süden des Landes garantiert, der fruchtige Cocktail passt dazu super.

Koh Samui

Die erste Insel, wo wir nur 2 kurze Tage verbrachten, war Koh Samui, die größte der 3 Inseln.

Koh Phangan

Anschließend ging es mit der Fähre nach Koh Phangan, die mittlere der drei Inseln. Der Transfer funktioniert in Thailand sehr gut. In den Städten gibt es 2 Fahrdienstleister, Grab oder Uber, und für den Transfer per Schiff und/oder Bus gibt es die Plattform 12go.asia. Dank der perfekten Organisation durch unsere Tochter ging der Transport per Schiff und Bus nahtlos ineinander.

Erfreulich ist, dass keine Hotelburgen die Küste verunstalten, sondern häufig kleinere Häuser, häufig auf Stelzen vor Hochwasser geschützt, das Bild bestimmen.

Ebenfalls toll ist, dass die meisten Strände relativ natürlich sind, keine Reihen mit Liegestühlen und Sonnenschirmen, sondern Schatten durch Palmen.

Auf der Insel mieteten wir 2 Roller und erkundeten so die Umgebung. Neben einem kleinen Wasserfall fuhren wir zum Strand Koh Ma, von dem man zu Fuß die gegenüberliegende unbewohnte Insel erreichen kann. Dies muss gut geplant werden, da man nur bei Ebbe hinüberlaufen kann.

Zwischenstopp in Taipeh

Der Rückflug ging über Taiwan. Da wir dort einen längeren Stopp geplant hatten, konnten wir noch einen Ausflug in die Hauptstadt Taipeh unternehmen. Hier gibt es eine Sonderregelung für Durchreisende, die von einer Visapflicht befreit, wenn der Aufenthalt mehr als 7 Stunden dauert.

Das Highlight der Hauptstadt ist das höchste Bauwerk des Landes, der Taipei 101 mit 508m hoch und einem der schnellsten Aufzüge der Welt. Vom Elephant Mountain, ca. 20m zu Fuß entfernt, hat man einen tollen Blick auf den Wolkenkratzer und die Skyline der Stadt. Der Weg geht über ca. 150m nach oben, der Blick lohnt die Mühe (siehe Foto).

Jahreswechsel in Thailand
Markiert in: