Lanzarote Ostern 2016

Wasser – Wind – Vulkan – Manrique

2016-03-21-fuji-003Wasser: Lanzarote gehört zu den kanarischen Inseln und hat neben Felsküste auch viele schöne Sandbuchten, einige wenige auch mit schwarzem, vulkanischen Boden. Das Wasser ist glasklar, aber mit 17 bis 22 Grad erfrischend. Wir waren in Playa Blanca im Süden der Insel, ein Ort, der einige Sandbuchten (siehe Foto links) und eine lange Promenade mit zahlreichen Restaurants und Bars bietet. Als Unterkunft empfehlen sich zahlreiche, kleine, private Unterkünfte über Airbnb statt eine Bettenburg.

Wind: Die geographische Lage bringt ganzjährig warme Temperaturen. Allerdings geht immer ein leichter bis stärkerer Wind, der es immer kälter erscheinen lässt und zu einer Unterschätzung der starken Wirkung der Sonne führt. Sonnencreme und Windjacke sind somit Pflicht auf der Insel. Dafür kühlt es abends nicht stark ab.

IMG_20160328_111013349_HDRVulkan: Die ganze Insel ist vulkanischen Ursprungs. Die letzte große Eruption war zwischen 1730 und 1736 und führte dazu, dass ca. ein Viertel der Insel von Lava und Vulkangestein bedeckt ist und maßgeblich das Erscheinungsbild bestimmt.  Ein Besuch des Nationalparks Timanfaya und der Feuerberge gehört deshalb zum Pflichtprogramm. Eine sehr anschauliche Demonstration der im Inneren herrschenden Wärme zeigt der Fremdenführer mit Wasser, das mit lautem Knall dampfförmig wieder austritt (siehe Foto rechts). Sehr touristisch, aber auch sehr spaßig ist eine Kameltour entlang der Feuerberge, ein Must-Do. Der karge, mit Lava bedeckte Boden erfordert Einfallsreichtum bei der Bewirtschaftung, Mauern halbkreisförmig angelegt, sollen die Weinreben schützen und geringen Niederschlag sammeln.

DSCN3641Manrique: Viele imposante Orte verdanken ihre Schönheit César Manrique, der als Landschaftsarchitekt die Schönheit der Insel mit samt ihrem vulkanischen Ursprung gestaltet hat und gleichzeitig verhindert hat, dass größere Bausünden entstanden sind. Sehr imposant und sehenswert sind Jameos del Agua, Mirador del Rio und Jardin de Cactus (Kaktusgarten) im Norden der Insel. Aufgrund der Inselgröße sind alle Orte relativ schnell zu erreichen, von Playa Blanca im Süden bis Mirador im Norden benötigt man max. 2 Stunden mit dem Auto. Jameos de Agua (siehe Foto links) ist ebenfalls vulkanischen Ursprungs und besteht aus einer Grotte und einem phänomenal, blauen See – ein Paradies für Foto- und Filmaufnahmen. Tipp: ein Dinner in der Grotte (Öffnungszeiten, spanisch).

Essen: Natürlich darf in unserem Urlaub der kulinarische Teil nicht zu kurz kommen. Morgens starteten wir in der Regel mit café con leche, cruasan (Croissant) und einem Smoothie (Mixgetränk aus gefrorenen Früchten und Saft oder Joghurt). Abends folgen dann Tapas oder frischer Fisch mit den typischen papas arrugadas (Kartoffeln mit Salzkruste) und den Soßen (mojo rojo und mojo verde). Weitere Tipps finden sich auf meiner Liste auf Foursquare.

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